Der praktische Naturschutz ist uns ein Anliegen!

Abwechslungsreich und vielfältig sind unsere Aktionen.

Aktuelles und Arbeitseinsätze

 

Ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten sind die samstäglichen Arbeitseinsätze im Bereich der Natur- und Landschaftspflege. Hierfür treffen wir uns am Moorschutzhof in Nettelstedt. Je nach Jahreszeit fallen unterschiedliche Aufgaben an. Wir bauen Nisthilfen für verschiedene Vogelarten und Fledermäuse und bringen diese an geeigneter Stelle an. Regelmäßig schneiden wir Kopfweiden, um sie vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren. Auch werden regelmäßig Weiden nachgepflanzt, da sie eine wichtiger Bestandteil unserer Landschaft sind. Sie bieten vielen Insekten Nahrung und Lebensraum. Des Weiteren besiedeln Vögel, z.B. der selten gewordene Steinkauz und Fledermäuse ihre Baumhöhlen. Ein weiteres wichtiges Landschaftselement stellen Hecken dar, die von uns gepflanzt und gepflegt werden. Sie bieten ebenfalls einer Vielzahl von Tieren Heimstatt und Nahrung.

Wir treffen uns regelmäßg samstags ab 8 Uhr am Moorschutzhof in Nettelstedt, Westerbruchweg. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Für Nichtmitglieder besteht die Gelegenheit, in unsere Arbeit hineinzuschnuppern. Wir freuen uns über neue Interessenten!

Kontakt:
Eckhard Schlömer: 05741-12667

 

 

Bausätze für Nistkästen

 

18.Juli 2015

Arbeitseinsatz am Moorschutzhof zur Herstellung von Bausätzen für Nistkästen

 

 

Obstwiesenpflege

22. Aug. 2015

Auf der Obstwiese in Quetzen wurde mit dem Balkenmäher dem Aufwuchs zu Leibe gerückt und ein Wildschutzzaun errichtet

 

Ende des Einsatzes am 26.09.15 um 12 Uhr mit einem Imbiss

 

*Arbeitsbericht vom 15.12.2012*

Mehrere Wochenenden wurde schweißtreibend daran gearbeitet. die Hecke
nördl. des Moorschutzhofes "auf den Stock" zu setzen. Als das endlich
geschafft war, stellten wir fest, wie schief das Staren- u. Spatzenhotel
in der aufgeräumten Heckenlandschaft stand.Was tun?

 Mit den Fingern von Klaus J. und Eckhard Schl. ließ sich das Massenquartier nicht in die Senkrechte drücken.

 

Das schafften schließlich drei seitlich angebrachte Stützen aus einem alten Telefonmast.


Danach verschaffte sich Klaus H. mit dem Akkuschrauber einen Einblick in
die 36 Nistplätze und erlebte eine Überraschung.

Alle Quartiere waren über die Jahre Nest auf Nest randvoll belegt. Sie mussten dringend gesäubert werden.

 

Während dieser Tätigkeit hatte Klaus J. eine zweite Leiter angelegt, um das Dach zu inspizieren.

Die Abdeckung musste erneuert werden. Dazu notierte Eckhard Schl. die zugerufenen Maße und schnitt die Dachpappe zurecht.

Während dieser Zeit säuberte Thomas R. das Gelände vom Müll und der
Fotograf hielt Apparat und Leiter.

So schaffte es das Team, dass 36 Staren-oder Spatzenpaare im nächsten
Frühjahr wieder pünktlich das Brutgeschäft aufnehmen können.

(Text und Fotos: G.H. Nahrwold )

 

Über die Arbeitstreffen hinaus gibt es noch kleinere Arbeitsgruppen, die terminunabhängig arbeiten:

 

AG Steinkauzschutz

Der NABU im Kreis Minden-Lübbecke betreut die Steinkauzbrutplätze im nördlichen Bereich des Wiehengebirges. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich von Pr. Oldendorf bis nach Südhemmern. Wichtige Lebensräume für den Steinkauz stellen hier die Rauhe Horst, bis vor einigen Jahren auch die Bastau-Wiesen, Reste hofnaher Streuobstwiesen und Weideland in der näheren Umgebung der Ortschaften dar. In diesem Gebiet befinden etwa 100 künstliche Niströhren. Die Kästen, in denen Brutpaare des Steinkauz zu erwarten sind, werden jährlich im Juni kontrolliert. Die übrigen Kästen werden im Abstand von zwei bis drei Jahren überprüft. Die Anzahl der Jungvögel wird festgehalten und der Kasten bei Bedarf gesäubert. Notwendige Reparaturen werden im Herbst durchgeführt.

 Steinkäuze

Die Anzahl von 10 – 12 Brutpaaren (BP) bleibt seit zehn Jahren etwa konstant. Festzuhalten ist jedoch, dass in den letzten acht Jahren elf Steinkauzpaare ihren Brutplatz aufgegeben haben.Ausgeglichen wurden diese Verluste zum einen durch die Ansiedlung neuer Standorte. Zum anderen konnten neue Paar z. T. in Naturhöhlen entdeckt werden.

Kontakt:Karsten Grewe
Tel.:05741-602315

AG Fledermäuse

Im gesamten Kreisgebiet konnten bisher 16 verschiedene Fledermausarten nachgewiesen werden. Durch seine interessante naturräumliche Ausstattung bietet der Kreis den verschiedenen Fledermäusen gute Lebensbedingungen. Besonders im Wiehen- und Wesergebirge finden sich gute Überwinterungsmöglichkeiten.

 

 Großer Abendsegler

Der Nabu betreut im Kreis Minden-Lübbecke eine Vielzahl von Kastenstandorten in Minden, Lübbecke, Bad Oeynhausen und Porta Westfalica (gemeinsam mit der AG Natur Bad Oeynhausen) und Petershagen-Neuenknick und Ilvese. Fledermauskästen dienen in erster Linie der Erfassung des Fledermausbestandes und des Artenspektrums. Weit wünschenswerter ist der Erhalt von natürlichen Baumhöhlenquartieren (Spechthöhlen, ausgefaulte Astlöcher etc.) und Quartieren an Gebäuden.Jeden Winter werden zahlreiche Winterquartiere der Fledermäuse kontrolliert. Hierbei spielt zum einen die Kontrolle der Quartiere selbst (Erhaltungszustand,Störungen) aber auch das Ermitteln des Artenspektrums eine große Rolle.

Weiterhin berät die AG beim Fund von geschwächten oder verletzten Fledermäusen.

Kontakt:
Sandra Meier: 0571-4041594

 

 

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Geschäftsstelle im Moorhus
Frotheimer Str. 57a
32312 Lübbecke

info@nabu-minden-luebbecke.de

 

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