Streuobstwiesen

Obstwiesen sind in unserer Kulturlandschaft selten geworden!

   Der Ursprung der Obstwiesen liegt im Orient, wobei die Ansiedlung in 
      Mitteleuropa durch die Römer erfolgte. Klöster und später auch Fürsten und
      Herrscher trieben den Obstanbau voran, um die Versorgung der Bevölkerung
      sicherzustellen.  

       

   
   In den vergangenen Jahrhunderten umgaben Obstwiesen Höfe, Dörfer und
      Städte. Sie prägten das Gesicht der Landschaft, wurden als Weiden und zur
      Erzeugung von Tafel- und Wirtschaftsobst genutzt. Gleichzeitig dienten sie
      zur extensiven Viehwirtschaft. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft
      und die Umstellung auf ertragreiche, marktgängige Neuzüchtungen im
      Plantagenanbau verschwanden Obstwiesen mehr und mehr. Die noch vorhandenen
      Restbestände müssen vom Menschen gepflegt und ergänzt werden, weil eine
      natürliche Ausbreitung nicht erfolgt.
      Streuobstwiesen sind die Heimat einer Vielzahl von Pflanzen und Tierarten.
      Die wenigsten von ihnen hätten in den modernen Intensivplantagen eine
      Überlebenschance. Etliche sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom
      Aussterben bedroht, wie zum Beispiel: Steinkauz, Grünspecht,
      Gartenschläfer und einige Fledermausarten. Dazu kommen unzählige
      Schmetterlings-, Käfer- und Wildbienenarten. Blühende Obstbäume im
      Frühjahr bieten unzähligen Insekten Nahrung und künden vom endgültigen
      Ende der kalten Jahreszeit. Jeder gepflanzte Hochstammbaum einer alten
      Sorte hilft mit, den Artenschwund aufzuhalten. In vielen Gärten wäre
      hierfür genügend Platz.
      Der NABU bemüht sich um den Erhalt der letzten Altbestände und hilft bei
      der Planung und Anlage von neuen Streuobstwiesen.
      Wer die Möglichkeit hat und auf diese Weise einen Beitrag zum Naturschutz
      leisten möchte, kann sich gerne beim NABU melden. 
       
          
               Tagpfauenauge                Kleiner Fuchs               Feldhasen
  

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