Als Brutgebiet werden diese Freiflächen unter anderem von Großem Brachvogel, Lerche und Wiesenpieper genutzt. Außerdem hat hier der Baumfalke sein Jagdrevier, in dem er hauptsächlich Großinsekten wie Libellen jagt.
Übergangsbereiche:
In den Übergangsbereichen vom Hochmoor zu den Moorwiesen wurden in den Nachkriegsjahren umfangreiche Aufforstungen mit Fichten und
Pappeln durchgeführt. Ziel war es, diese schnell wachsenden Hölzer zügig vermarkten zu können. Da die Böden zu nährstoffarm waren erwies sich diese Idee als Fehlplanung und wurde wieder aufgegeben.
So ist es letztlich der Nährstoffarmut zu verdanken, dass das Moor bestehen konnte und nicht einem Nutzwald weichen musste.
In den Bereichen, wo Entwässerungsgräben gestaut wurden, sterben die nicht standort-gerechten Waldungen langsam wieder ab.
Die Bäume verfallen und treten den Raum zugunsten standortgerechter Pflanzen ab.
Im Laufe der Jahre entwickelt sich hier ein naturnaher Bruchwald, der vielen gefährdeten Tieren und Pflanzen als Lebensraum dient.
Bruchwälder zählen heute zu den seltenen und daher schützenswerten Lebensräumen in der gesamten EU.