Das Große Torfmoor

Das FFH- und Vogelschutzgebiet „Großes Torfmoor“ (550 ha) ist Lebensraum zahlreicher seltener und bedrohter Pflanzen- und Tierarten sowie hochgradig gefährdeter Pflanzengesellschaften. Eine Vielzahl von unterschiedlichen moortypischen Lebensraumtypen ist für das Große Torfmoor kennzeichnend. Im eigentlichen Hochmoorbereich befinden sich dystrophe (durch Huminsäuren braun gefärbte) Seen, strukturreiche Vegetations-Komplexe mit torfmoosreichen Regenerationsbereichen sowie Pfeifengras-Bestände und Moorheiden mit Glocken- und Rosmarinheide. Die zum Teil als Zwischenmoor ausgebildeten Randbereiche bestehen aus Moorwäldern, Moorgebüschen, Röhrichten und nährstoffreicheren Gewässern. Neben den stark gefährdeten Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften kommt dem Großen Torfmoor aus faunistischer Sicht eine hohe Bedeutung zu. Es hat sich zu einer bedeutenden Lebensstätte für seltene Libellen entwickelt. Eine hohe Wertigkeit erreicht das Große Torfmoor für die Avifauna. Hier brüten zahlreiche Bekassinenpaare und der Kranich. Die besondere Bedeutung des Großen Torfmoores für den Naturschutz ist regional, national und für die Kohärenz des europäischen ökologischen Netzes Natura 2000 in erster Linie durch seine naturräumliche Lage und sein komplettes Arteninventar hochmoortypischer Flora und Fauna begründet.

Der Nordturm während der Wollgrasblüte
Der Nordturm während der Wollgrasblüte, © Henner Nahrwold
Die Balz der Moorfrösche im März © Lothar Meckling

Beiträge

  • Großes Torfmoor
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